Weihnachtsmarkt am Karlsplatz: Kunsthandwerk vor der imposanten Karlskirche

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Der Weihnachtsmarkt am Karlsplatz, eingebettet vor der malerischen Kulisse der Karlskirche und umrahmt von historischen Gebäuden und dem Park, bietet eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher in seinen Bann zieht.

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Was ihr in dem Beitrag alles erfährt:

Was euch beim Weihnachtsmarkt am Karlsplatz erwartet

Immer wenn ich zum Weihnachtsmarkt am Karlsplatz komme, bin ich überwältigt von der alles überragenden Karlskirche. Es ist wirklich ein beeindruckender Anblick und gibt dem Markt ein ganz eigenes Flair. Wer die Karlskirche vom Sommer kennt und sich dort gerne etwas Abkühlung am großen Brunnen verschafft wird etwas überrascht sein. Wirkt es doch so als wäre der Brunnen verschwunden. In der Tat wurde der Platz erweitert, indem der Brunnen mit Holzplatten abgedeckt ist und man dadurch wesentlich mehr Bewegungsfreiheit hat. Durch das aufgeschüttete Stroh und die Strohballen wird eine behagliche Atmosphäre geschaffen und ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Für Kinder ist durch die große Strohfläche natürlich ein wunderbarer Platz zu Tollen entstanden. Bis jetzt habe ich noch jedes Jahr einen Art Streichelzoo oder Ponyreiten in dem Bereich entdeckt. Durch den Park, der den Karlsplatz umschließt, ist man auch vom Straßenlärm abgeschottet. Alles in allen finde ich, dass es sich um einen wunderbaren chilligen Markt handelt.

Kunst und Handwerk im Fokus am Karlsplatz

Organisiert von einem Verein mit dem Ziel, Kunst und Kunsthandwerk zu fördern, garantiert der Christkindlmarkt eine beeindruckende Vielfalt an kunsthandwerklichen Angeboten. Der jährliche “ART ADVENT” präsentiert zahlreiche Stände mit einer breiten Palette an Kunsthandwerk aus Materialien wie Keramik, Holz, Papier, Glas, Leder, Metall und Stein.

Ein Paradies für Geschenksuchende und Kunstliebhaber

Da der Weihnachtsmarkt von einem Verein verwaltet wird, stehen Kunsthandwerker und Künstler im Vordergrund. Auf der Website des Adventmarktes können die verschiedenen Anbieter entdeckt und ein detaillierter Marktplan eingesehen werden, der einen Überblick über die Standorte der einzelnen Stände bietet. Was ich besonders schön finde ist am Markt ein Schwätzchen mit den Kunsthandwerkern zu halten und mehr über deren Produkte zu erfahren. Hier geht es zur Seite des Marktes.

Kulinarische Entdeckungen auf dem Weihnachtsmarkt

Das kulinarische Angebot am Weihnachtsmarkt Karlsplatz ist vielfältig und reicht von Holzofenfladen, Waffeln und Crêpes über regionale Schmankerl aus dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten bis hin zu Maroni und Kartoffelspezialitäten. Eine Auswahl an Punschsorten, Glühmost und Glühwein sowie alkoholfreie Getränke laden zum gemütlichen Verweilen und Genießen ein.

Sammelhäferl: Ein Stück Weihnachtsmarkt Karlsplatz zum Mitnehmen

Ihr wollt eine Erinnerung an den Markt mit nach Hause nehmen? Jedes Jahr präsentiert der Weihnachtsmarkt Karlsplatz seine individuell gestalteten Häferln (Tassen), die nicht nur für einen wärmenden Glühwein sorgen, sondern auch als beliebte Sammlerstücke dienen.

Prädikat Besuchenswert - meine persönliche Einschätzung 😉

5/5

In Wien ist die Qual der Wahl groß. Dieser Christkindlmarkt ist aber so chillig und entspannt, dass man immer wieder gerne kommt. Durch die Vielfalt des Angebots, fernab von Kitsch und großen Standlbetreibern finde ich diesen Markt besonders besuchenswert.

Wollt ihr weitere Weihnachtsmärkte in Wien finden?

Beim Marktkalender findet ihr alle wichtigen Weihnachtsmärkte Wiens (inkl. Karte)!

Wichtige Informationen auf einen Blick

Wann findet der Adventmarkt am Karlsplatz statt

24.11.2023 – 23.12.2023

täglich von 12:00 – 20:00

Wo findet er statt?

Veranstaltungsort

Karlsplatz
Wien, Wien 1010 Austria Google Karte anzeigen

Anreise und öffentliche Verkehrsmittel

Wien ist mit dem Zug, dem Auto und dem Flugzeug gut erreichbar. Will man sich innerhalb der Stadt bewegen kann ich von der Nutzung des Autos aber nur abraten. Besonders in der Weihnachtszeit ist es wenig lustig Parkplätze zu suchen. Klar es gibt etliche Parkgaragen, aber die sind teilweise sehr teuer und manchmal extrem eng.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Dieser Christkindlmarkt liegt nahe der Altstadt und gleichzeitig an einem U-Bahn-Knotenpunkt. Daher kann man ihn bequem bei einem Sparziergang durch die Innenstadt besuchen, oder mit diversen U-Bahnlinien (U1, U2, U4) bis zur Station Karlsplatz fahren und ihn über den Ausgang Resselpark betreten.

Parkplätze:

Der 1. Wiener Bezirk ist eine kostenpflichtige Parkzone. Informationen zur Anreise mit dem PKW erhalten Sie z.B. im Internet. www.map24.atm, www.wien.gv.at/stadtplan
Ich kann nur raten, das Auto beim Hotel / Quartier zu lassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

Kinderwagentauglichkeit

Durch seine große, mit Stroh gefüllte Freifläche, welche die Möglichkeit bietet zu Tollen und zu spielen, empfinde ich diesen Markt als den kinderfreundlichsten Adventsmarkt in Wien. Ich habe dort schon Kinderwägen gesehen, ob es einfach ist sich dort mit dem Kinderwagen zu bewegen kann ich leider nicht genau sagen.

Hunde sind erlaubt

Es stellt sich generell die Frage, ob es für den Vierbeiner angenehm ist, auf einem Markt zu sein. Der Markt ist durch die Freifläche etwas lockerer und das Gedränge beschränkt sich auf die Bereiche vor den Standln. Ich habe dort auch immer Hunde gesehen, aber das muss jeder selbst entscheiden, ob der eigene Hund sich wohlfühlt. Es gibt auf jeden Fall kein Hundeverbot!

Ein Blick in die Vergangenheit des Karlsplatzes

Der Bereich des heutigen Karlsplatzes lag lange Zeit außerhalb der Stadtmauern und in direkter Nachbarschaft zum Wienfluss. Die Elisabethbrücke (Benannt nach der Kaiserin Elisabeth) bot die Möglichkeit den Wienfluss zu überqueren. Später wurde der Wienfluss begradigt und überplattet und aus dem Bereich vor der Karlskirche wurde der Karlsplatz.
Am 22. Oktober 1713, während der letzten großen Pestepedemie, gelobte Kaiser Karl VI. eine Votivkirche bauen zu lassen. Beim Architektenwettbewerb setzte sich der Baumeistert Fischer von Erlach durch und gestaltete die Kirche (1716-1737) als Verbindung zwischen Rom und Byzanz und erinnert dadurch an die Hagia Sophia mit Trajansäulen im Vordergrund. Der Bereich vor und um die Karlskirche hat viele Veränderungen erlebt. Schlussendlich wurde der Bereich vor der Kirche mit einem großen ovalen Teich ausgestattet und von einer städtischen Parkanlage umgeben.
Eine der besten Möglichkeiten um einen schnellen Überblick über die geschichtlichen, städtebaulichen Veränderungen zu bekommen ist dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=_5a7ia1ZEk0.
Es gab immer wieder Bestrebungen, Ideen und Diskussionen wie der Bereich gestaltet werden sollte. Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Karlsplatz_(Wien)

Nahe Sehenswürdigkeiten

Will man den Besuch des Marktes mit weiteren Sightseeingmöglichkeiten verbinden steht man vor der Qual der Wahl. Wendet man sich wieder der Innenstadt zu? Oder geht man doch Richtung Jugendstilfassaden und dem legendären Naschmarkt? Oder will man das legendäre Beethovenfries von Gustav Klimt in der Wiener Sezession betrachten.
Ich würde vorschlagen, den Christkindlmarkt Besuch mit folgenden Sehenswürdigkeiten zu verbinden:

Sehenswürdigkeiten Richtung Innenstadt

Wien Museum – derzeit geschlossen (5 Minuten zu Fuß) Entdecken Sie die reiche Geschichte Wiens im Wien Museum, das nur einen kurzen Spaziergang vom Karlsplatz entfernt liegt.
Technische Universität (1 Minuten zu Fuß) Bewundert das beeindruckende Hauptgebäude der Technischen Universität und spürt den Puls des akademischen Lebens.
Stationsgebäude Karlsplatz (direkt am Karlsplatz) Das von Otto Wagner im Jugendstil errichtete Stationsgebäude ist ein architektonisches Highlight direkt am Karlsplatz.
Künstlerhaus und Wiener Musikverein ( ca. 5 Minuten zu Fuß) Hinter der mehrspurigen Straße am Karlsplatz laden das Künstlerhaus und der Wiener Musikverein zu kulturellen Erlebnissen ein.
Café Museum (7 Minuten zu Fuß) An der Ecke zur Operngasse lädt das historische Café Museum zu einer gemütlichen Kaffeepause ein.

Sehenswürdigkeiten Richtung Naschmarkt

Die Wiener Secession –besuchen – das goldene Kunstwerk am Dach wurde früher von den Wienern Krauthappel genannt 😉! 
Das Beethovenfries in der Sezession begutachten
Danach einen Besuch auf dem Wiener Naschmarkt
und die Jugendstilfassaden von Otto Wagner zu bewundern. Diese Wienzeilenhäuser von Otto Wagner sind ein Ensemble dreier Wohnhäuser, die in den Jahren 1898 bis 1899 errichtet wurden und sich an der Linken Wienzeile im Bereich des Naschmarktes befinden.
Falls man Lust und Laune hat kann man in der Genusszeile des Naschmarkts in einem Lokal seinen Hunger stillen.

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Marion Fuchs

Marion Fuchs - mein Credo - Wir haben in Österreich und Europa so viele kreative Köpfe und Menschen, die mit Leidenschaft und Herzblut Neues erschaffen oder Altes erhalten. Diese kreativen Köpfe sollen auf Pollids gefeiert werden!

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