Geschmückter Baum mit goldenen Ornamenten und Lichterketten bei Nacht, mit Blick auf die beleuchtete Passer und die Stadt Meran
Der geschmückte Baum an der Passer – genau dieses Kurstadt-Flair macht Meran aus · Foto: polldis.com

Meran ist für mich selbst schon eine Reise wert – Kurstadt-Flair, die Lauben, das Kurhaus, die Therme, und über allem die Berge von Texelgruppe und Ifinger. Und im Advent zeigt sich die Stadt von ihrer schönsten Seite: Der Weihnachtsmarkt Meran war auf meiner Weihnachtsmarktreise durch Südtirol einer der stimmigsten Märkte, die ich besucht habe.

Was mich besonders begeistert hat? Das kulinarische Angebot. In Meran stehen die Essensstände nicht zwischen den Geschenkständen verstreut, sondern haben ihren eigenen Bereich. Das hat einen echten Vorteil: Du kannst in Ruhe Geschenke einkaufen und danach in Ruhe essen und trinken. Und gekostet haben wir viel – die Qualität des Essens war durchwegs sehr gut.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit an die Passerpromenade: Ich habe die Termine und Öffnungszeiten 2026/27 zusammengestellt, zeige dir, wo der Markt liegt und warum sein kulinarisches Konzept so klug ist – und wieso am Sandplatz ausgerechnet ein Sternekoch am Stand kocht.

✳ Stand: Juni 2026 – alle Termine der Saison 2026/27, bitte vor deiner Reise kurz auf der offiziellen Öffnungszeiten-Seite gegenchecken.

🗺️ Das Herz des Markts schlägt entlang der Passerpromenade vor dem Kurhaus – dazu kommen das Weihnachtshüttendorf am Sandplatz und der Eislaufplatz am Thermenplatz. Vom Bahnhof sind es nur wenige Gehminuten, alles liegt kompakt beieinander. Zoomen geht mit den +/−-Buttons (am Handy mit zwei Fingern), die Karte scrollt nicht mit, wenn du die Seite weiterscrollst.

  • Meraner Weihnachtsmarkt 2026/27: Eröffnung 26.11.2026, 17 Uhr · 27.11.2026–6.1.2027 · Eintritt frei
  • Handwerksstände: Mo–Do & So 10–19 Uhr · Fr, Sa & Feiertage 10–20 Uhr · 24.12. & 31.12. 10–15:30 · 25.12. geschlossen · 6.1. 10–18 Uhr
  • Gastronomie: Mo–Do & So 10–21 Uhr · Fr, Sa & Feiertage 10–22:30 Uhr · 24.12. & 31.12. 10–17 Uhr
  • Fixpunkte: rund 80 Stände an Passerpromenade, Sandplatz & Thermenplatz · Sternekoch-Almhütte am Sandplatz · Eislaufplatz am Thermenplatz · auch nach Weihnachten geöffnet

Warum Meran selbst schon eine Reise wert ist

Meran wäre für mich auch ohne Weihnachtsmarkt ein Wochenendziel: Die Kurstadt verbindet alpine und mediterrane Lebensart wie kaum eine andere Stadt in den Alpen. Palmen vor der Bergkulisse, die Lauben als historische Prachtgasse, das Kurhaus mit seinem Jugendstil-Glasdach, die Therme mit ihrem Thermalwasser – und mittendrin das Rauschen der Passer, an deren Ufern der Markt im Advent seine Lichter aufspannt.

Umso schöner, dass der Weihnachtsmarkt genau in diese Kulisse gebettet ist. Ich war auf meiner Weihnachtsmarktreise durch Südtirol auch in Meran – und der Markt zählt für mich zu den stimmigsten Stationen dieser Reise: die Promenade im Lichterglanz, die Stände vor dem Kurhaus, die Berge im Hintergrund. Hier passt einfach alles zusammen.

Gut besuchter Weihnachtsmarkt in Meran bei Nacht, funkelnde Lichterketten und eine hohe, beleuchtete Weihnachtsbaumdekoration
Sehr stimmig: der Abendmarkt mit seinem leuchtenden Baum · Foto: polldis.com

Mein idealer Meran-Tag im Advent sieht so aus: vormittags durch die Lauben und entlang der Passer, nachmittags ein Thermalbad in der Therme oder ein Spaziergang in den Winterpromenaden, abends der Weihnachtsmarkt mit Glühwein und Kostproben. Meran macht daraus mühelos einen ganzen Tag – oder ein ganzes Wochenende.

Der Weihnachtsmarkt Meran: drei Plätze entlang der Passerpromenade

Der Meraner Weihnachtsmarkt wird am 26. November 2026 um 17 Uhr eröffnet und lädt dann bis zum 6. Jänner 2027 zum Bummeln ein. Das Herz des Markts schlägt entlang der Passerpromenade vor dem prunkvollen Kurhaus – mit rund 80 Ständen dazu auf dem Sandplatz und am Thermenplatz, alle nur wenige Schritte von der Altstadt und der Therme entfernt.

Blick auf das Marktgeschehen: Menschen bummeln nachts zwischen den Holzständen, ein großer Baum mit bunten Lichterketten
Blick auf das Marktgeschehen an der Passerpromenade · Foto: polldis.com

An den Ständen wird dir eines auffallen: Hier gibt es nur lokale Produkte und handgefertigte Stücke – Schals, Mützen und Hausschuhe aus Wolle, Kerzen, Schmuck, Weihnachtsschmuck, Parfums und Liköre aus der Region. Und bei manchen Ständen kannst du den Kunsthandwerkern sogar bei der Arbeit über die Schulter schauen, während sie ihre Werke schaffen.

Drei Holzstände bei Nacht mit Schals, Accessoires, Plüschtieren und Gläsern mit Lebensmitteln
Geschenke mit Charakter: Accessoires, Kuscheliges und Liköre aus der Region · Foto: polldis.com

Aktuelle Details zum Markt findest du im Event-Eintrag auf suedtirol.com – die verlässlichste Übersicht der Termine hat aber die offizielle Öffnungszeiten-Seite, die ich auch für diesen Beitrag als Quelle verwendet habe.

Handwerk & Krippen: Südtiroler Schnitzkunst am Stand

Zu meinen Lieblingsfunden am Meraner Markt zählt die geschnitzte Krippe: Figuren der Heiligen Familie, liebevoll herausgearbeitet aus Holz, beleuchtet am Stand. Südtirol hat eine lange Tradition der Schnitzkunst – im Grödnertal, im Sarntal, im ganzen Land – und am Weihnachtsmarkt Meran bekommst du sie direkt zu sehen und zu kaufen.

Geschnitzte Holzkrippe mit den Figuren der Heiligen Familie und einem Schaf, liebevoll beleuchtet
Geschnitzte Krippe – Südtiroler Handwerkskunst zum Mitnehmen · Foto: polldis.com

Wenn dich Südtiroler Kreativ-Handwerk begeistert: In meinem Beitrag über Olletog – kreatives Handwerk aus Südtirol stelle ich dir eine Design-Marke aus Meran vor, die ich persönlich sehr mag.

Mein Lieblings-Prinzip am Weihnachtsmarkt Meran: der eigene Essensbereich

Was mich am Meraner Weihnachtsmarkt am meisten begeistert hat, war das kulinarische Angebot – und vor allem, wie klug es organisiert ist: Die Essensstände stehen nicht zwischen allen Geschenkständen verstreut, sondern in einem eigenen Bereich. Das ist ein echter Vorteil: Du bummelst zuerst in Ruhe durch die Geschenkstände, lässt dir nichts durch Gewürzdunst oder Schlangen versauen – und gehst danach in Ruhe essen und trinken, wenn die Tüten schon gepackt sind.

Und gekostet haben wir viel: Die Qualität des Essens war durchwegs sehr gut – von der Feuerzangbowle und dem Honigwein bis zu den gegrillten Buchweizenknödeln. Mein heimlicher Favorit war der „Hamburger Tirolese“, ein Panini mit Südtiroler Speck, für das sich die Schlange am Stand wirklich gelohnt hat.

Leute stehen Schlange vor einem Imbissstand mit der Aufschrift „Hamburger Tirolese – Panini con Speck“
Im eigenen Essensbereich: der „Hamburger Tirolese“ – sein Zwischenstopp hat sich gelohnt · Foto: polldis.com

Praktisch: Die Gastronomiestände öffnen ohnehin länger als die Handwerksstände – unter der Woche und sonntags bis 21 Uhr, freitags und samstags sogar bis 22:30 Uhr. Du kannst also in Ruhe schenken und anschließend gemütlich sitzen bleiben. Bis dahin überbrücke ich die Wartezeit bis zum Marktbesuch gerne mit meinen Glühwein-Rezepten.

Kulinarisches Highlight: Sternekoch Egon Heiss am Sandplatz

Das kulinarische Highlight des Weihnachtsmarkts Meran steht am Sandplatz: das Weihnachtshüttendorf mit seiner Almhütte. Hier kocht ein echter Sternekoch mit – Egon Heiss, von Gault&Millau zum Koch des Jahres 2024 gekürt, tagsüber Küchenchef des Gourmet-Restaurants „Prezioso“ im Castel Fragsburg hoch über Meran.

Die Karte der Almhütte liest sich eher wie ein Gourmet-Menü als wie ein Marktstand: Austern, Weihnachts-Räucherlachs, Bauernspeck – dazu Glühwein Rosé und ein Glüh-Gin der Edelschwarz-Brennerei. In den gemütlichen Stuben der Almhütte gibt es Tischservice und wechselnde Tagesgerichte; Details und aktuelle Zeiten findest du auf der Website der Almhütte Meran.

Collage mit einem Stück Apfelkuchen, einem Marktstand mit Speisekartenschild und einer Schale mit geschnittenem Obst und mit Puderzucker bestäubtem Gebäck
Vom Stand auf den Teller: Apfelkuchen, Gebäck mit Puderzucker – und die Karte der Sternekoch-Almhütte · Foto: polldis.com

Dass am Weihnachtsmarkt ein Sternekoch am Stand kocht, sagt mir alles über das kulinarische Niveau, das Meran an den Advent legt. Genau deshalb hat mich dieser Markt so begeistert.

Nachts spazieren Menschen mit Laternen durch ein verschneites, festlich geschmücktes Dorf mit warmem Licht in den Fenstern

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Lichter, Sterne & die Passer bei Nacht

Meran schmückt sich im Advent von der Altstadt bis zum Fluss: Über dem Turm der historischen Kirche in der Altstadt leuchtet ein großer Stern, die Gassen sind mit Girlanden geschmückt – und vor der Kulisse der Berge wirkt das Ganze fast ein bisschen märchenhaft.

Große, beleuchtete Sternverzierung über dem Turm einer historischen Kirche in der Dämmerung
Stern über der Meraner Altstadt – die Beleuchtung ist ein Fotomotiv für sich · Foto: polldis.com

Auch die Straßen der Stadt spielen mit: leuchtende Sterne und immergrüne Girlanden vor dem Hintergrund schneebedeckter Berge – hier ist Meran alpin und mediterran zugleich, im besten Sinn.

Straße mit leuchtenden Sternen und immergrünen Girlanden vor dem Hintergrund schneebedeckter Berge
Sternegirlanden vor Bergkulisse – alpin und mediterran zugleich · Foto: polldis.com

Mein schönster Blick auf den Markt aber: von der anderen Uferseite der Passer. Die Steinböschung mit ihren leuchtenden Sternen, die beleuchteten Bäume am Fluss, dahinter die festlichen Stände der Promenade – hier sieht man, warum der Meraner Markt so unglaublich stimmig ist.

Nachts fließt die Passer an einer Steinböschung mit leuchtenden Sternen und beleuchteten Bäumen vorbei, im Hintergrund festliche Stände
Die Passer vom anderen Ufer – mein Lieblingsblick auf den Markt · Foto: polldis.com

Anreise nach Meran: So kommst du zum Weihnachtsmarkt

Mit der Bahn: die entspannteste Variante. Alle Züge der Linie München–Verona halten in Bozen, ab dort fährt die Regionalbahn im Halbstundentakt nach Meran. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Gehminuten bis zur Passerpromenade – weiter geht’s zu Fuß am Fluss entlang.

Mit dem Auto: über die Brennerautobahn A22 bis zur Ausfahrt Meran Süd, dann über die SS 38 ins Zentrum. In Meran selbst sind die Parkhäuser gut verteilt; vom Thermenplatz aus bist du in zwei Minuten mitten am Markt.

Mit dem Reisebus: Busse halten am Busterminal in der Piavestraße, in unmittelbarer Nähe der Therme Meran – von dort läuft sich der Markt fast von selbst.

Meine Tipps für deinen Besuch

  • Das Prinzip nutzen: erst in Ruhe durch die Geschenkstände bummeln, danach in Ruhe im Essensbereich kosten – genau dafür ist der Meraner Markt gebaut.
  • Almhütte einplanen: am Sandplatz kocht Sternekoch Egon Heiss – Tischservice und wechselnde Tagesgerichte, die Karte lohnt den Blick.
  • Abends bleiben: freitags und samstags schenken die Gastronomiestände bis 22:30 Uhr aus, und die Beleuchtung entlang der Passer ist nachts am schönsten.
  • Familienzeit am Thermenplatz: Eislaufplatz, großer Weihnachtsbaum und die beheizten „Kugln“ – hier ist der Markt von seiner entspanntesten Seite.
  • Lumagica kombinieren: der Lichterpark in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff läuft im Advent parallel zum Markt – checke die aktuellen Termine kurz vor deinem Besuch.
  • Mehr als ein Tag einplanen: Meran ist sowieso eine Reise wert – Therme, Lauben, Winterpromenaden. Mit Kindern lohnt sogar der Abstecher zum Algunder Weihnachtsmarkt mit dem kostenlosen Christkindlzug.
Eine Maus mit Brille liest drei kleinen Mäusen vor einem Kamin und einem Weihnachtsbaum ein Buch vor, draußen fällt Schnee

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FAQ: Häufige Fragen zum Weihnachtsmarkt Meran

Wann findet der Weihnachtsmarkt Meran statt?

Der Meraner Weihnachtsmarkt wird am 26. November 2026 um 17 Uhr feierlich eröffnet; die Stände sind vom 27. November 2026 bis 6. Jänner 2027 geöffnet. Nur am 25. Dezember bleibt der Markt geschlossen, an Heiligabend und Silvester schließt er früher – und nach Weihnachten lädt er bis 6. Jänner weiter zum Bummeln ein.

Wo genau findet der Weihnachtsmarkt Meran statt?

Das Herz des Markts schlägt entlang der Passerpromenade vor dem Kurhaus – dazu kommen das Weihnachtshüttendorf am Sandplatz und der Eislaufplatz am Thermenplatz. Insgesamt rund 80 Stände, alle nur wenige Gehminuten von der Altstadt und der Therme Meran entfernt.

Was macht den Weihnachtsmarkt Meran kulinarisch besonders?

Die Essensstände stehen nicht zwischen den Geschenkständen, sondern sind in eigenen Bereichen gebündelt – vor allem am Sandplatz und am Thermenplatz. So kannst du in Ruhe Geschenke einkaufen und danach in Ruhe essen. Highlight ist die Almhütte am Sandplatz mit Gerichten von Sternekoch Egon Heiss, Gault&Millau Koch des Jahres 2024.

Was kostet der Eintritt?

Nichts – der Weihnachtsmarkt Meran ist frei zugänglich. Du zahlst nur, was du isst, trinkst oder einkaufst.

Wie lange sind die Stände geöffnet?

Handwerksstände: Mo–Do und So von 10 bis 19 Uhr, Fr, Sa und Feiertage bis 20 Uhr. Die Gastronomie hält länger durch: Mo–Do und So bis 21 Uhr, Fr und Sa sogar bis 22:30 Uhr. An 24. und 31. Dezember wird verkürzt, am 6. Jänner bis 18 Uhr – und am 25. Dezember bleibt alles geschlossen.

Wie komme ich nach Meran?

Mit der Bahn besonders entspannt: Alle Züge der Linie München–Verona halten in Bozen, ab dort fährt die Regionalbahn im Halbstundentakt nach Meran – vom Bahnhof sind es wenige Gehminuten zur Passerpromenade. Mit dem Auto über die A22 bis zur Ausfahrt Meran Süd; Reisebusse halten am Busterminal in der Piavestraße nahe der Therme.

Mein Fazit

Der Weihnachtsmarkt Meran hat mich rundum begeistert: eine Kurstadt, die auch im Advent ihre Eleganz behält, ein Markt, der von der Promenade bis zur Almhütte durchgehend stimmig ist, ein kluges Prinzip, das Einkaufen und Genuss sauber trennt – und ein Sternekoch, der am Sandplatz Austern und Glüh-Gin serviert. Meran selbst ist sowieso eine Reise wert; im Advent fällt es leicht, ein ganzes Wochenende dranzuhängen.

Übrigens: Meine Erlebnisse vom Weihnachtsmarkt Bruneck, vom Weihnachtsmarkt Sterzing, vom Weihnachtsmarkt Brixen, vom Weihnachtsmarkt Wolkenstein und vom Weihnachtsmarkt Bozen habe ich ebenfalls aufgeschrieben – fünf weitere Südtirol-Stationen von meiner Weihnachtsmarktreise.

Wenn du jetzt Lust auf mehr bekommen hast: Auf Rund um Weihnachten sammle ich alle meine Weihnachtsmarkt-Erlebnisse aus Europa – inklusive meiner persönlichen Weihnachtsmarktkarte. Und Südtirol hat mich sowieso noch nicht fertig gesehen.

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